Beginn des 1. Tages (Pilgerstrecke ca.26 km)
Freitag, um 11.00 Uhr
Die Wallfahrt der Günchinger Gruppe beginnt am Freitag nach Christi Himmelfahrt um Uhr 11.00 an der Mariensäule in Günching. Hier formiert sich der Zug und es wird über Harenzhofen nach Batzhausen gegangen.
Marienandacht um 13.20 Uhr
nach dem man Batzhausen erreicht hat, wird eine kurze Marienandacht gehalten und danach wird gleich Richtung Daßwang gegangen.
Brotzeitpause, um 15.00 Uhr
In Daßwang wird zur ersten Brotzeitpause angehalten, um sich für das letzte Teilstück der Wallfahrt zum Eichlberg zu stärken.
Gottesdienst, um 18.00 Uhr
Der erste Tag wäre geschafft und es wurden ca. 26 km zurückgelegt. Die Pilger versammeln sich zu einem feierlichen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche auf dem Eichlberg.
In der Wallfahrtskirche zur "Hl. Dreifaltigkeit" mit seiner herrlich barocken Ausstattung wird um 18.00 Uhr der Gottesdienst für die Wallfahrer der Daßwanger Gruppe und der Günchinger Gruppe gefeiert.
Hier auf dem Eichlberg und in den umliegenden Ortschaften wird übernachtet.
2. Tag - Samstag (Pilgerstrecke ca. 50 km)
Samstag, ab 5.00 Uhr
Am Samstag treffen sich die Pilger um 05.00 Uhr an der Mariensäule bei Eckertshof (unterhalb des Eichelberges) zum Abmarsch Richtung Maierhofen.
Mariensäule unterhalb des Eichlbergs bei Eckertshof;
Inschrift: Errichtet zum Andenken an das 200- jähr. Jubiläum
der Altöttinger Wallfahrer am 19.05.1885
Frühstückspause, 8.30 Uhr
Nach über dreieinhalb Stunden treffen die Pilger zur ersten Rast an diesem Tag in Maierhofen ein, bevor sie weiter nach Kehlheim aufbrechen.
Mittagspause, 11.00 Uhr
In Kehlheim angekommen ist erst mal Mittagspause und ein wenig Erholung vom schon langen Tag angesagt. Vom Bahnhof in Kehlheim aus wird mit dem Bus bis Saal a. d. Donau gefahren. Dort geht es dann weiter nach Großmuß.
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Rast in Großmuß, Uhr 15.00
Hier wird nochmals Rast gemacht, bevor es um 15.40 Uhr auf zur Schlußetappe nach Rohr geht. Man erreicht um 17.40 Uhr die Klosterkirche Maria- Himmelfahrt von Rohr (ehem. Augustiner Chorherrenstift, jetzt Abteikirche der Benediktiner).
Maiandacht, Uhr 19.30
Zum Abschluß des Tage wird eine feierliche Maiandacht in der herrlichen Klosterkirche gehalten, nachdem die Pilger ca. 50 km Fußmarsch hinter sich gebracht haben.
3. Tag - Sonntag (Pilgerstrecke ca. 49 km)
Sonntag, 3.55 Uhr - Rohr
Die Pilger starten schon recht früh um 3.55 Uhr und gehen über Rottenburg nach Heiligenbrunn.
Sonntagsgottesdienst, 8.30 Uhr
In Heiligenbrunn wird der Sonntagsgottesdienst mit dem Pilgerpfarrer Karl Schmidt aus Pommelbrunn gefeiert. Pf. Schmidt betreut die Wallfahrer nun schon seit vielen Jahren.
Abmarsch, 9.30 Uhr Heiligenbrunn
Rast in Hohenthann, 10.15 -12.00 Uhr
nach dieser Rast setzt sich der Zug um 12.00 Uhr wieder körperlich gestärkt in Bewegung.
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Immer wieder finden sich am Wegesrand "Spuren" der Wallfahrer. Diese Säule in der Nähe von Harenzhofen wurde bereits im Jahre 1899 von den Günchinger Wallfahrern errichtet. |
Rast in Unterglaim: 13.40 Uhr
Auch diese Mittagspause wird gewöhnlich, wie auch alle anderen Pause genutzt, um die persönlichen Blessuren (z. B. Blasen, Druckstellen, etc.) selbst oder vom Begleitpersonal des Roten Kreuzes behandeln zu lassen.
Besonderer Dank gilt unseren Sanitätern um Hermann Schönberger, welche die Wallfahrer professionell versorgen.
Herzliches Vergelt´s Gott dafür.
Hermann Schönberger begleitet die Wallfahrer schon seit 1988. Damals hatte ihn der Pilgerführer Höllrigl aus Daßwang gebeten, den Zug mit dem Rettungswagen zu begleiten. "Sie glauben nicht, wie dankbar Wallfahrer sind, wenn sie durch meine Hilfe Altötting doch noch erreichen", erzählt Schönberger. Für ihn ist diese Dankbarkeit einer der Gründe, weshalb er Jahr für Jahr bei der Wallfahrt dabei ist .Jährlich leitstet Hermann Schönberger ca. 220 Stunden Arbeit für die Wallfahrer - angefangen von den Vorbereitungen bis hin zur Begleitung der Wallfahrt und zur Bilanz nach der Rückkehr.
Um 14.30 Uhr geht es dann mit dem Bus nach Hoheneckelkofen. Von dort aus geht es um 15.00 Uhr Richtung Geisenhausen.
Abschlußandacht in der Pfarrkirche Geisenhausen 16.20 Uhr
den heutigen Sonntag beschließen die Wallfahrer nach ca. 49 km Marsch mit einer Abschlussandacht in der in Backsteingotik erbauten Kirche "St. Martin" zu Geisenhausen.
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Pilger treffen in Geisenhausen ein. Die Pfarrei organisiert im Vorfeld bereits per Verkündung, Zeitungsberichten, Pfarrbrief und persönlichen Gesprächen Quartiere für die Wallfahrer aus Günching.
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4. Tag - Montag (Pilgerstrecke ca. 39 km)
Abmarsch, 5.00 Uhr
Um 5.00 Uhr versammeln sich die Pilger in Geisenhausen zum Weitermarsch zur Kirche Maria Hilf nach Vilsbiburg.
7.00 Uhr Gottesdienst und dann Rast in Vilsbiburg
Ab 7.15 Uhr besteht Beichtgelegenheit, bevor um 8.00 Uhr Gottesdienst gefeiert wird.
Hier kann wunderbar gerastet werden. Auf dem Rasen des Vorplatzes machen es sich die Wallfahrer bequem. Und die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Vilsbiburg tun ein Übriges, um die Wallfahrer zu verköstigen. Und dies zu Preisen, die wirklich als fair und günstig angesehen werden dürfen, zu "Wallfahrertarifen" eben. Es freut die Wallfahrer sehr dass die "Rot-Kreuzler" den Wallfahrer alle Jahre diesen tollen Service zu bieten. Ein herzliches Vergelt´s Gott dafür!
Weitermarsch Vilsbiburg- Egglkofen, 9.00 Uhr
nach dem Gottesdienst wird zum nächsten Teilstück nach Egglkofen aufgebrochen.
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Rast Egglkofen, 11.30 Uhr
Endlich Rast! Endlich ein Stuhl unterm Hintern, warmer Kaffee, frischer Kuchen, dicke Wurstsemmeln. Rast: Brotzeit in überfüllten Wirtshäusern, Bäcker- und Metzgereien und , Backstuben. Lange Schlangen vorm Klo. Andrang bei den Sanitäter. Offene Blasen, blutige Fersen, schmerzende Knie. Pflaster, Salben und aufmunternde Worte. Die Wallfahrter bereiten sich individuell auf den Weitermarsch um 13.00 Uhr vor.
Rast Neumarkt St. Veit 14.30
Als nächster größerer Ort wird Neumarkt/ St. Veit erreicht. Hier durchschreitet man den Torturm und befindet sich auf dem Marktplatz. Die Gruppe aus Daßwang übernachtet hier im Ort, ehe sie am Dienstag bereits um 2.00 Uhr weiterziehen Richtung Altötting.Die Gruppe aus Günching macht hier nochmals Rast. Vor allem an heißen Tagen, sind solche Zwischenstationen zwingend erforderlich, um den körperlichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Eine Stunde später wird dann weitermarschiert.Vielen Menschen sind die Strapazen der Wallfahrt bereits deutlich anzusehen.
Abmarsch Neumarkt St. Veit- Stetten, Uhr 15.30
Die Pilger laufen wieder. Manche noch immer locker und elastisch, andere schleppen sich schief und krumm, hinkend und humpelnd dahin bis Stetten. Die Gesprächspausen werden länger, die Blicke stumpfer, die Blasen größer. Nun müssen auch noch alle Rucksäcke mitgenommen werden in die Quartiere.
Schlußetappe Stetten- Rohrbach, 17.00 -17.45 Uhr
Ein letztes Mal trifft man sich abends bei strahlendem Sonnenschein im Biergarten oder mit den Gastfamilien und unterhält sich über alle möglichen Themen, angefangen von den bisher erlittenen Blessuren (z.B. Blasen, Muskelkater, Zerrungen, Sonnenbrände, etc.), bis hin zu religiösen Themen.
Und vor allem die Vorfreude auf die Ankunft in Altötting ist riesig groß. Aber auch eine gewisse Art von Traurigkeit über das bereits schon wieder bevorstehende Ende der Wallfahrt ist vereinzelt feststellbar.
5. Tag - Dienstag (Pilgerstrecke ca. 17 km)
Abmarsch um 05.00 Uhr in Stetten:
Endlich ist es soweit. Es wird zur letzten Etappe aufgebrochen. Es wird zwar nochmals ein langes Stück Weg ohne Pause zurückgelegt, aber es werden die letzten Kräfte mobilisiert, denn das Ziel die Himmelmutter von Altötting ist bereits nahe. So geht es über Erharting nach Neuötting, wo man dann um ca. 8.20 Uhr ankommt.
Ankunft in Altötting (Franziskushaus)
Nach dieser letzten Verschnaufpause machen sich die Pilger um 9.20 Uhr auf den Weg zum Franziskushaus in Altötting.
Ziel der Wallfahrt: Die Gnadenkapelle von Altötting |
Um 10.00 Uhr sammeln sich dann alle Wallfahrtsgruppen (Beilngries, Daßwang, Günching und Hemau) vor dem Franziskushaus auf und formieren sich zu einem imposanten Gesamtzug der Oberpfälzer Fußwallfahrer. Und gemeinsam zieht man in einer feierlichen Prozession, angeführt von Blechbläsern an der Gnadenkapelle vorbei in die Basilika "St. Anna", um dort mit einen feierlichen Dank- und Bittgottesdienst die Wallfahrt zu beenden. Viele Freunde, Verwandte und Bekannte kommen dazu nach Altötting und säumen den Wegesrand in Altötting und bilden so zum Einzug der Pilger einen Spalier
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Feierlicher Festgottesdienst in der Basilika St. Anna |
Nach dem Gottesdienst verlässt man die Kirche und der ganze Vorplatz der Basilika füllt sich mit Menschen. Dann ist es Zeit mit den extra Angereisten oder den Mitpilgern der verschiedenen Wallfahrtsgruppen einen Plausch zu halten. Die Freude über den feierlichen Abschluss der Wallfahrt ist überall spürbar.
Von nun an geht es wieder auseinander. Die Pilger die noch ein wenig in Altötting verweilen, gehen als Erstes zum Mittagessen in die umliegenden Gasthäuser. Danach kann man sich bei schönen Wetter sich wunderbar auf dem Kapellplatz auf dem Rasen unterhalb schattenspendender Bäume niederlassen und die Füße hochlegen, die während der Wallfahrt schon sehr arg strapaziert wurden.
Am Nachmittag ist es dann auch Zeit, die Gnadenkapelle mit der Himmelmutter zu besuchen. In aller Stille kann man hier der Mutter Gottes und damit Jesus Christus den Lob und den Dank, aber auch all die persönlichen Anliegen und Bitten vorbringen.
So geht die Wallfahrt dann langsam aber sicher zu Ende. Aber die Wallfahrt geht für mache auch noch weiter:
Dienstag:
18.20 Uhr: Rosenkranz amschießend Messe und Lichterprozession (Stiftskirche)
Mittwoch:
07.00 Uhr: Gottesdienst in der Gnadenkapelle
09.00 Uhr: Gottesdienst in Bruder-Konrad-Kirche
14.00 Uhr Abschiedsandacht (Gnadenkapelle)
Donnerstag:
04.30 Uhr: Gottesdienst in der Gnadenkapelle
anschließend: Rückmarsch
Und so brechen am Donnerstag auch wieder Pilger auf, und gehen den Fußweg auch wieder zurück nach Hause, jedoch nicht mehr ganz den kompletten Weg
Aktuelle Gehzeiten Rückmarsch Altötting - Bettbrunn. Bitte klicken Sie hier
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Beendigung der Oberpfälzer Fußwallfahrt |