Oberpfälzer Fußwallfahrt nach Altötting

 
   Pilgerzug Daßwang
Oberpfälzer Fußwallfahrt
Pilgerzug Daßwang
 
 

Pilgerweg der Gruppe aus Daßwang

Der Ausgangspunkt der Wallfahrt ist
die Pfarrkirche in Daßwang

Der Daßwanger Zug hieß früher einmal Rascher Zug. Der Grund: Der Pilgerführer Herrmann (Grossenbauer) stammte aus Rasch, jetzt Gemeinde Breitenbrunn. Als Georg Höllrigl aus Daßwang in den 1960ger Jahren die Pilgerleitung übernahm, wurde daraus der Daßwanger Zug. Dieser setzt sich nicht nur aus Wallfahrern der Gegend um Daßwang zusammen. Viele Pilger kommen auch aus anderen Orten. Die Gruppe wird von den Pilgerführern Georg Schön aus Rasch und Georg Stephan aus Rudolfshöhe nach Altötting geleitet. Ausgangspunkt der Wallfahrt ist die Kirche in Daßwang. Die geistlichen Begleiter sind die Pfarrer Stefan Brand und Johann Zeltsperger. Wie auch bei der Hemauer Gruppe gehen traditionell Männer und Frauen getrennt. In der Gruppe hat jeder Pilger und jede Pilgerin einen festen Platz, der in der Regel zu Beginn der Wallfahrt eingenommen wurde. Neu hinzukommende Wallfahrer können sich einreihen, sollten aber die kommenden Tage ihren Platz beibehalten. Diese Regelung hat den großen Vorteil, dass jeder beim Start weiß, wo er hingehört. Man hat immer die gleichen Neben-, Vorder- und Hinterleute - und es gibt nicht jedes Mal ein Gerangel um die vermeintlich besten Plätze.

Auf der Wallfahrt 2017 waren über 260 Pilger unterwegs.

1. Tag - Freitag
Daßwang – Eichlberg
9,6 km Fußweg, ab Velburg 20,7 km

Auch für uns Pilger der Daßwanger Gruppe beginnt die Wallfahrt am Freitag nach Christi Himmelfahrt. Um 12 Uhr beginnt die Wallfahrt der meist ca. 20 Velburger Wallfahrer in der St. Anna Kirche in Velburg mit einer kurzen Andacht. Unsere beiden Geistlichen Stefan Brand und Hans Zeltsperger sind meistens schon vom Anfang an mit dabei.

Wir gehen weiter nach Eichenhofen. Dort wird bei der "Maria im Wald" gehalten und kurz gebetet und gesungen. Verstärkt mit den Wallfahrern aus Eichenhofen, Krappenhofen (hier kommen auch Pilger aus Darshofen dazu) und Willmannsdorf kommt unsere Gruppe - immerhin jetzt 35 bis 40 Personen - um 14.30 Uhr nach Daßwang. Nun ist die erste Brotzeit oder Kaffeetrinken im Sportheim angesagt. Andere Wallfahrer kommen zum Teil zu Fuß von ihren Wohnorten Parsberg, Hörmannsdorf, Seubersdorf, Wissing und auch anderen Orten, um bei der Wallfahrt von Anfang an mit dabei zu sein. Das Rotkreuzfahrzeug mit Sani Hermann Schönberger und seiner Begleitung ist bereits da. Hier gilt es, die ersten Blessuren der „Günchinger" zu behandeln, die hier gegen 15 Uhr eine Rast einlegen.

15.00 Uhr Kirche Daßwang:

"Wir ziehen zur Mutter der Gnade ..."
Beginn der Wallfahrt

 

Nach einer Andacht in der Daßwanger Kirche mit Pilgersegen beginnt die offizielle Wallfahrt des Zuges um 15.25 Uhr . Der Weg führt uns zur ersten Station, dem Eichlberg, der die Pilger bereits von Weitem grüßt.

Den Eichlberg erreichen wir um 17.15 Uhr . In der Wallfahrtskirche zur "Hl. Dreifaltigkeit" mit seiner herrlichen barocken Ausstattung wird um 18.00 Uhr der Gottesdienst für die Wallfahrer der Günchinger Gruppe und der Daßwanger Gruppe gefeiert. Vorher ist noch Beichtgelegenheit, die man bis zum Eintreffen der Günchinger in Ruhe nutzen kann - und sollte.

Hier auf dem Eichlberg und in den umliegenden Ortschaften wird übernachtet, wobei die meisten Pilger unserer Gruppe aufgrund mangelnder Übernachtungsmöglichkeiten mit dem Auto abgeholt und zurück in die Heimatorte gebracht werden. Und erst am nächsten Morgen geht es dann so richtig los mit der Wallfahrt.

 

2. Tag – Samstag
Eichlberg – Rohr

42,5 km Fußweg, mit Fahrstrecken 51,8 km

Samstag, ab 5.30 Uhr:
Am Samstag treffen wir uns um
5.30 Uhr an der Mariensäule bei Eckertshof, unterhalb des Eichlberges, zum Abmarsch nach Painten.


Die Mariensäule, welche die Inschrift trägt: „Errichtet zum Andenken an das 200- jähr. Jubiläum der Altöttinger Wallfahrer am 19.05.1885“ wurde 2010 – zum 325. Jubiläum – frisch renoviert und erstrahlt nun im neuen Glanz.



Nach dem "Engel des Herrn", einigen Gebeten für die verstorbenen Pilgerführer und für ein gutes Gelingen der Wallfahrt und mit einem Marienlied beginnt die Wallfahrt. "In Gottes Namen - ziagt's vorn aa", so lautet die Aufforderung des Pilgerführers Georg Schön. Dann ziehen wir ein Stück in Richtung Osten direkt der aufgehenden Sonne entgegen. Gar mancher preist die herrliche Schöpfung Gottes, die sich hier in der Morgenstimmung des erwachenden Tages so wunderbar zeigt. Einen Rosenkranz lang - so lang wir den Eichlberg noch sehen - wird nach altem Brauch folgender Lobspruch gebetet:

Hochgelobt und gebenedeit
sei die allerheiligste Dreifaltigkeit,
die unzerteilte Dreieinigkeit,
Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist
und Jesus Christus der Gekreuzigte im hochheiligsten Altarsakrament:
Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr Gott Sabaot,
Himmel und Erde sind voll seiner Glorie und Majestät.
Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott,
erbarme dich unser!

Um 8.25 Uhr erreichen wir zur Brotzeit Painten. Vom Sammelplatz am Gasthaus Musikstadl geht es um 9.30 Uhr weiter Richtung Kelheim. Hier kommen nochmals viele Pilger dazu und der Zug wird deutlich länger.

Nach einem Zweieinhalbstundenmarsch erreichen wir um 11.55 Uhr Kelheim. Hier stärken wir uns im Gasthaus "Stockhammer" und fahren dann mit dem Taxibus nach Saal. Zu Fuß sind es 5,7 km.

 

Gegen 13.55 Uhr werden die Pilger dann durch die Wallfahrtsleitung am Sammelplatz (bei Saal/Donau) recht herzlich begrüßt und es erfolgen kurze allgemeine Informationen. Auch hier schließen sich noch mehrere Personen der Wallfahrt an. Der Zug hat nun fast seine volle Stärke von mehr als 300 Personen erreicht.

 

Abmarsch Sammelplatz 14.05 Uhr.
Gegen 14.05 Uhr starten wir zum nächsten Streckenabschnitt Richtung Ober/Unterschambach.

 

Gegen 15.20 Uhr trifft man zur Kaffee- und Brotzeitpause in Schambach ein. Die Feuerwehrmänner und ihre Frauen bewirten die Pilger mit köstlichem Kaffee, selbstgebackenen Torten und Kuchen, Wurstsemmeln und Getränken. Die Preise sind unvergleichlich günstig. Der Erlös ist für soziale Zwecke, jedoch nicht für die Vereinskasse der Schambacher Feuerwehr bestimmt.
Den Helferinnen und Helfern der Feuerwehr Schambach gilt ein herzliches „Vergelts Gott“.

Danach - 16.10 Uhr ab Unterschambach (Feuerwehrhaus) - gehen wir über die Autobahn bei der Ortschaft Bachl und den anschließenden steilen Berg hoch. Um 18.20 Uhr kommen wir bei der Klosterkirche Maria Himmelfahrt in Rohr an (ehem. Augustiner-Chorherrenstift, jetzt Abteikirche der Benediktiner). Hier in Rohr und Umgebung wird nun übernachtet. Die "Günchinger", "Daßwanger" und ein Teil der "Hemauer" sind hier untergebracht. Da rücken viele Familien zusammen und lassen dafür die Pilger in ihren Betten schlafen.

 

Maiandacht 19.30 Uhr
Zum Abschluss des Tages besteht die Möglichkeit, eine Maiandacht in der herrlichen Klosterkirche zu besuchen, nachdem die Pilger doch die längste Tagesetappe hinter sich gebracht haben.

3. Tag - Sonntag
Rohr – Landshut

33,9 km Fußweg, mit Fahrstrecke 37,5 km

Die Sonntagsmesse ist um 4.00 Uhr in der Klosterkirche!
Anschließend um ca.
4.45 Uhr Abmarsch vom Klosterplatz nach Rottenburg zur Brotzeit, wo wir um 7.15 Uhr eintreffen.

Dann pilgern wir um 8.30 Uhr weiter zur herrlichen Wallfahrtskirche Heiligenbrunn und feiern dort um 9.40 Uhr eine Andacht.

Die nächste Etappe startet um 10.05 Uhr Richtung Hohenthann zum Mittagessen oder Relaxen. Hier treffen wir letztmals vor Altötting auf die „Günchinger". Man trifft viele Bekannte, die aus der gleichen Gegend wie wir kommen.

Nach der Andacht um 12.00 Uhr in der Kirche in Hohenthann pilgern wir um 12.15 Uhr nach Käufelkofen, hier wird um 14.00 Uhr gerastet. Um 14.45 Uhr gehen wir dann noch bis nach Landshut-Hascherkeller, wo wir um 16.05 Uhr eintreffen. Dort stehen Busse bereit, welche uns Pilger in die Quartiere bringen werden.

 

4. Tag – Montag
Landshut – Neumarkt Sankt Veit

32,9 km Fußweg, mit Fahrstrecke 39,7 km

Montag, ab 5.15 Uhr:
Heute beginnt der Tag mit der Abfahrt der Busse um 5.15 Uhr vom Platz vor "St. Martin" nach Siegerstetten (Ortsteil von Kumhausen, außerhalb von Landshut). Hier wird dann die Wallfahrt fortgesetzt.

Um 6.55 Uhr treffen wir in Geisenhausen ein. Während die Pilger aus Beilngries in der Pfarrkirche noch den Morgengottesdienst feiern, rasten wir „Daßwanger" auf unterschiedliche Weise im Gasthaus, im Cafe oder am Marktplatz.

Um Dreiviertelacht kommen die "Hemauer" an und feiern in der Pfarrkirche ihre Heilige Messe. Vom Sammelplatz außerhalb von Geisenhausen (ca. 20 Minuten Fußmarsch!) starten wir Frischgestärkten um 8.40 Uhr Richtung "Mariahilfkirche" Vilsbiburg.

Auf dem wunderschönen Platz vor der Kirche trifft zuerst der Beilngrieser Zug ein, bevor um 10.35 Uhr wir Daßwanger Pilger dazukommen. Hier können wir uns von den Anstrengungen des Vormittags erholen. Dabei werden wir äußerst zuvorkommend vom Vilsbiburger Rotem Kreuz empfangen und mit Essen und Getränken versorgt. Diese kleinen netten Gesten bzw. Freundlichkeiten schätzen wir Pilger sehr – wie eben auch hier in Vilsbiburg. Den Helferinnen und Helfern gilt unser herzlichster Dank.

Die Heilige Messe wird an diesem Montag, erst nach der Mittagspause, in der über der Stadt Vilsbiburg auf einem Berg gelegenen Wallfahrtskirche „Maria Hilf" um 11.45 Uhr gefeiert.

 

 

Abmarsch Vilsbiburg 12.25 Uhr
Am Nachmittag marschieren die „Rascher" (frühere Bezeichnung unseres Zuges) dann über Egglkofen (Rast um
14.55 Uhr ) nach Neumarkt Sankt Veit, wo wir zum letzten Mal übernachten. Dieses Teilstück zwischen Egglkofen und Neumarkt auf der stark befahrenen B 299 wird von vielen gefürchtet. Es ist sehr laut und die Fahrzeuge kommen uns Wallfahrern oft bedrohlich nahe. Um 17.00 Uhr sind wir heilfroh, den Übernachtungsort Neumarkt Sankt Veit erreicht zu haben.

Ein letztes Mal sitzen die Pilger auf der diesjährigen Wallfahrt mit Ihren „Hausleuten" an diesem Montagabend zusammen. Es haben sich bei vielen Pilgern über die Jahre ganz enge Freundschaften entwickelt, welche auch das besondere „Flair" der Wallfahrt ausmachen. Man geht zeitig ins Bett, denn um Ein Uhr ist die Nacht vorbei. Manchem kommt es schon sonderbar vor, wenn er um Eins oder Halbzwei den Gruß "Guten Morgen" (statt "Gute Nacht") hört.

5. Tag – Dienstag
Neumarkt Sankt Veit – Altötting (Basilika)

27,8 km

Dienstag, Abmarsch 1.55 Uhr:
Am Dienstag vor Pfingsten, dem letzten Wallfahrtstag, beginnt unser Marsch am unteren Tor in Neumarkt Sankt Veit. Im Finstern - es ist Neumond - ziehen wir nach Pleiskirchen zur Frühstückspause. Dort treffen wir um 4.25 Uhr ein. Die „Hemauer" sammeln sich am Stadtplatz. Sie marschieren ebenfalls - etwas zeitversetzt um 2.10 Uhr - nach Pleiskirchen, um dort zusammen mit uns "Daßwangern" zu rasten!

Aufbruch zur Schlussetappe um 5.35 Uhr
Nach dem wir Kaffee getrunken oder Würstel gegessen haben (manchem schmeckt auch schon wieder ein Weißbier), gehen wir weiter in Richtung Altötting. Nach Pleiskirchen geht es hinunter ins Tal. Hier beginnt zweifellos der landschaftlich schönste Abschnitt der Wallfahrt. Das historische Schloss von Klebing passt gut in die Gegend. Uralte Eichenbestände säumen die Straße und den Bachlauf. Die Singvögel singen und zwitschern um die Wette – ein wunderbares Klangorchester in der frühen Morgenstunde.

Eine Hochstimmung macht sich breit. Nun sind viele Mühen und Schmerzen vergessen, Altötting ist nicht mehr weit!

"Dank Dir, O Mutter Gottes!"

Unterwegs halten wir um 7.10 Uhr am Isen-Stausee. Dort spricht der Pilgerführer die Schlussworte. Bei dieser Gelegenheit wird auch das Hutgeld gesammelt, das zur Deckung der Unkosten dient (z.B. Lautsprecher, Blaskapelle für den Einzug, Kerzen für die Ehrungen, Rot-Kreuz-Fahrzeug usw.). Dann geht es weiter über die Autobahn zum Inndamm und über die Innbrücke der B 299. Dort löst sich der Zug nicht mehr auf, sondern wir ziehen als geschlossene Gruppe betend zum Franziskushaus in der Neuöttinger Straße.

Um 9.45 Uhr stellen sich dann alle Wallfahrtsgruppen (Beilngries, Daßwang, Günching und Hemau) vor dem Franziskushaus auf und formieren sich zu einem imposanten Gesamtzug der Oberpfälzer Fußwallfahrer. Und gemeinsam ziehen wir um 10.00 Uhr in einer feierlichen Prozession an der Gnadenkapelle vorbei in die Basilika „St. Anna", um dort mit einen feierlichen Dank- und Bittgottesdienst die Wallfahrt zu beenden. Viele Freunde, Verwandte und Bekannte kommen dazu nach Altötting und säumen den Wegesrand in Altötting und bilden so zum Einzug der Pilger ein Spalier. Wie Engelsglocken klingt dazu das Geläut der Altöttinger Kirchen.

 

 

Der Gottesdienst ist der Höhepunkt und das Ziel unserer oft anstrengenden Wallfahrt. Emotionen und Gefühle der Dankbarkeit und Freude steigen hoch - und viele Augen werden feucht. Zum Abschluss erklingt ein mächtiges „Großer Gott, wir loben dich". Viele Pilger bleiben auch nach der feierlichen Messe noch in der Kirche, um weiteren musikalischen Darbietungen zu lauschen.


Nach dem Gottesdienst verlässt man die Kirche und der ganze Vorplatz der Basilika füllt sich mit Menschen. Dann ist es Zeit mit den extra Angereisten oder den Mitpilgern der verschiedenen Wallfahrtsgruppen einen Plausch zu halten. Die Freude über den feierlichen Abschluss der Wallfahrt ist überall spürbar.

Von nun an geht es wieder auseinander. Die Pilger die noch in Altötting verweilen, gehen als Erstes zum Mittagessen in die umliegenden Gasthäuser. Danach kann man sich bei schönen Wetter wunderbar auf dem Kapellplatz auf dem Rasen unterhalb schattenspendender Bäume niederlassen und die Füße hochlegen, die während der Wallfahrt schon sehr arg strapaziert wurden.

Am Nachmittag ist es dann auch Zeit, die Gnadenkapelle mit dem Bild der Himmelmutter zu besuchen. Hier kann man der Mutter Gottes und damit Jesus Christus den Lob und den Dank, aber auch all die persönlichen Anliegen und Bitten vorbringen.

So geht die Wallfahrt dann langsam aber sicher zu Ende. Aber die Wallfahrt geht für einige Pilger auch noch weiter:

Dienstagabend

19.00 Uhr Pilgermesse, anschließend um 19.45 Uhr Marienandacht. Gegen 20.30 Uhr findet die Lichterprozession von der Stiftskirche zur Gnadenkapelle statt, welche feierlich umrundet wird. vor der Gnadekapelle werden die Jubilare durch den Bischöflichen Administrator der Heiligen Kapelle, Herrn Prälat Ludwig Limbrunner, geehrt.

 

Mittwoch

07.00 Uhr: Gottesdienst in der Gnadenkapelle
09.00 Uhr: Pilgergottesdienst in der Bruder Konrad Kirche
14.00 Uhr: Verabschiedung in der Stiftskirche

14.30 Uhr: Abschiedsgebet der Oberpfälzer Fußwallfahrer in der Gnadenkapelle.
Dieses feierliche Abschiedsgebet ist schon sehr alt. Der Text wird traditionell nur vom jeweiligen Gesamtwallfahrtsführer – zurzeit von Georg Schön - vorgetragen, der das Gebet von seinem Vorgänger bekommen hatte.

Donnerstag bis Samstag

Die Wallfahrt ist für einige noch nicht zu Ende!

4.30 Uhr: Gottesdienst in der Gnadenkapelle, anschließend Rückmarsch .

Und so brechen am Donnerstag auch wieder Pilger auf, und gehen zu Fuß zurück nach Bettbrunn, wo sie am Samstag um 12 Uhr eintreffen – nach immerhin 130 km Fußmarsch. Dort werden die „Heimkommenden“ vom Wallfahrtgeistlichen und von ihren Angehörigen herzlich begrüßt. Eine anrührende Schlussandacht beendet dann diese großartige Wallfahrt. Es waren heuer (2011) 36 Teilnehmer, darunter 8 Pilger vom Daßwanger Zug, die sich mit dem Pilgerführer des Beilngrieser Zuges Richard Bögerl und dem geistlichen Beistand Pfarrer Johannes Trollmann auf den Heimweg begaben. Prälat Limbrunner ließ es sich nicht nehmen, die Pilger bis zu Stadtgrenze zu begleiten!

Unsere Vorfahren aus der westlichen Oberpfalz gelobten im Jahre 1685 eine jährliche Fußwallfahrt nach Altötting. Seit je her und auch in der heutigen Zeit werden auf dem Pilgerweg viele Anliegen und der Dank für alles Gute vor Gott gebracht.

Rücksichtsvoll und hilfsbereit zueinander wollen wir auf dem Pilgerweg gehen. Betend und singend werden wir unsere Anliegen und unsere Dankbarkeit vor Gott bringen. Wir grüßen und ehren Maria als die Mutter Gottes und als unsere Mutter. Sie ist unsere Helferin und Fürsprecherin bei Gott. Auf ihre Hilfe vertrauen wir. Durch Maria zu Jesus!

 

Die Pilgerleitung wünscht Euch allen eine gesegnete Pilgerzeit.